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Tavernentratsch

Re: Tavernentratsch

Beitragvon Galaphil » 24. Juni 2024, 07:39

Teil 2, am Abend habe ich Wasserkraft gespielt, mit der Colorado-Connection, als wieder einem neuen Spielplan und einer Extra-Regel.

Bei der Colorado Connection gibt es entlang der Staubecken Produktionsstätten, die wertvolle Boni bringen. Hat man an einem Tal einen Staudamm (mit oder ohne Erhöhung), kann man eine Brücke bauen. Dadurch kann man dann zwar keine weiteren Erhöhungen bauen, aber neben einem Soforteffekt kann man auch die Produktionsstätten kostenlos nutzen, wenn man auf dem gesamten Weg Brücken errichtet hat.
Ansonsten zahlt man entweder 3€ an die Bank, oder für jedes Tal mit einer Brücke eines Mitspielers soviel €, wie das Tal von der jeweiligen Seite entfernt ist.

Klingt komisch, funktioniert auch, nur habe ich nach der ersten Partie noch nicht genau durchschaut, wie die optimale Taktik sein soll, obwohl ich einen deutlichen Sieger, Italien, mit 175 Punkten hatte.

Da brauch ich, zugegeben, noch mehr Partien.
Ein Bild hab ich natürlich hier auch:

20240624_002555.jpg


Lieben Gruß, Galaphil
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SI-Spielbericht: Schlange und Grün

Beitragvon Phoenixpower » 24. Juni 2024, 09:18

Mein SI-Partner hat mir gesagt, er wolle mal die Schlange ausprobieren und zwar in einem Spiel, das nicht in der Runde beendet wird, in der die Schlange das erste Mal mehr als zwei Karten ausspielen kann. Also wählte ich letzten Montag als Unterstützungsgeist das Wild wucherndes Grün und als Gegner England auf Stufe 4.

Das Grün hatte einen sehr starken Start (ist ja auch Recht gut gegen England) und konnte relativ früh mit ein bisschen Hilfe von der Schlange den Großteil des eigenen Spielplans leeren.
Die Schlange hatte den typischen Schlangenstart: Erste Runde erst Mal nicht viel und zweite Runde dann mit dem Elementarschirm verteidigen. Dann merkte die Schlange den Präsenzschub durch die Gabe der Ausbreitung und beeilte sich, ihrerseits Präsenzen des Grüns zu absorbieren. Als das Grün dann auch noch den Elementarschub draftete und der Schlange mehrere Male ermöglichte, die zweite Zeile ihrer Fähigkeit „Schlange erwacht zur Macht“ zu nutzen und damit die Präsenzen beider Geister zu boosten. Schnell waren die Präsenzleisten des Grüns leer und auch die Schlange kratzte am Präsenzlimit.
Schließlich konnte ich mein Versprechen halten. Leider konnte die Schlange ihre letzte Präsenz nicht mehr platzieren, aber da war das letzte Ereignis schuld, da es die Insel verteidigte und somit verhinderte, dass eine Präsenz der Schlange zerstört wurde.
Aber die Schlange konnte drei Runden lang ihre Stärke genießen und mit Feuer und Flut sowie dem Brand der Erneuerung richtig Schaden verursachen.
Überzeugt hat auch der Elementarschirm, mir 5 absorbierten Präsenzen gibt das Verteidigen 7 für quasi einen kompletten Spielplan.
Zu Beginn konnten die beiden Geister recht schlecht Furcht generieren, aber als die Schlange dann erwachte, änderte sich das und wir rasten nur so durch den Furchtstapel und gewannen dann mit noch zwei verbleibenden Furchtkarten auf FS3 :D

Hier noch die Bilder:
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SI-Spielbericht: Finder und Reißzähne im Dickicht

Beitragvon Phoenixpower » 24. Juni 2024, 10:35

Auch eine zweite Partie gab's letzte Woche noch. Während mein Mitspieler die Reißzähne im Dickicht wählte, entschied ich mich mutig für den Finder unsichtbar Wege, einen Geist, den ich selbst noch nicht wirklich oft gespielt habe, vielleicht ein oder zwei Mal. Und da wir viel Zeit haben und mein Mitspieler eh immer deutlich länger denkt als ich, wollte ich den Geist einfach mal wieder spielen.

Interessanterweise wählte mein Mitspieler als Gegner da Szenario „Schützt die Küsten“, bei dem das Ziel ist, in jedem Küstengebiet ein Schutzzeichen zu errichten. Und da bin ich der Meinung, dass das der Finder recht gut kann, da man dann für den Sieg nicht alles zerstören muss.
Dazu gab's dann noch die Eskalation von Brandenburg-Preußen.

Ich hab die ersten paar Runden recht viel überlegt, aber dann ist's zeitlich Recht gut gegangen.
Ich habe alles, was bei mir gebaut wurde in den Binnendschungel meines Spielplans verschoben. Ich musste zwar auf ein paar Sachen verzichten, aber es gelang mir dann recht schnell, die ersten zwei Schutzzeichen zu errichten.
Was ein bisschen problematisch war, ist die fehlende Furcht. Die Reißzähne konnten zwar immer wieder ein bisschen was erzeugen, aber das reichte gerade mal, um die erste Furchtkarte zu aktivieren. Gewinnen kann man bei diesem Szenario aber erst auf FSII. Also lernten die Reißzähne eine starke Fähigkeit. Schnell gemacht durch „Himmel bis zur Küste“ und BUMM...


Das war's dann mit einem Großteil der Invasoren in besagtem Binnendschungel.
20 Schaden.
Genug Furcht, um 4 Furchtkarten auf einmal (!) zu aktivieren.
Damit war FSII erreicht und wir konnten in der langsamen Phase die letzten zwei Schutzzeichen setzen und das Spiel beenden.

Meine Strategie mit dem Finder war nicht soo kompliziert. Ich schaltete zunächst den Berg frei, um zu isolieren. Dann schaltete ich den Mond frei, um immer die Hälfte der Invasoren verschieben zu können, was ich auch so ziemlich jede Runde triggern konnte. Dann ging ich nur noch auf Karten, dass ich die eine Karte für die Platzierung des Schutzzeichens erübrigen konnte.

Hier noch das Bild vom Spielplan nach dem Vulkanausbruch:
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Re: Tavernentratsch

Beitragvon Phoenixpower » 24. Juni 2024, 10:40

Und eine Sache zu SI noch. Ich hab mal ein Bild gemacht.
IMG_20240620_210712832.jpg


Thema Frankreich und Habsburg. Wieso?!? Da musste ich mich letzte Woche aufregen. Wieso formatiert man so was so.
Habsburg und Russland waren vor allem in der selben Erweiterung :lol:

Naja. Heute Abend werde ich wieder eine Partie spielen, irgendwelche Vorschläge/Wünsche, was ich spielen soll (Geist für mich und Nation/Szenario)?

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Re: Tavernentratsch

Beitragvon Galaphil » 24. Juni 2024, 12:06

Hallo Phoenixpower

Was regt dich daran auf? Ist das nicht völlig egal, ob zentriert oder linksformatiert?

Jedenfalls, falls du eine möglicherweise sinnvolle Antwort willst, solltest du dem Kundendienst von Pegasus anschreiben.

Wenn du schon so fragst, dann sag ich, der Grinsende Gestaltwandler will es dem Zarentum Russland zeigen! :D

Lieben Gruß, Galaphil (der sich über das Ende bei erwachter Schlange nicht wundert. )
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Re: Tavernentratsch

Beitragvon Phoenixpower » 24. Juni 2024, 12:20

Galaphil hat geschrieben:Ist das nicht völlig egal, ob zentriert oder linksformatiert?
Rein spielmechanisch ist es egal. Aber aus dem visuellen Standpunkt eines Perfektionisten ist so was natürlich untragbar ;) :lol:

Galaphil hat geschrieben:Wenn du schon so fragst, dann sag ich, der Grinsende Gestaltwandler will es dem Zarentum Russland zeigen!
Uh ja, den Gestaltwandler hab ich schon lange nicht mehr gespielt. Das ist eine gute Idee.

Galaphil hat geschrieben:(der sich über das Ende bei erwachter Schlange nicht wundert. )
Ja gut, wenn die Schlange ins Lategame kommt, ist eine Niederlage doch recht unwahrscheinlich :lol:

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Re: Tavernentratsch

Beitragvon Moai » 24. Juni 2024, 15:23

Bei Phoenixpowers Spielbericht muss ich daran denken, dass ich schon eine ganze Weile kein Spirit Island mehr gespielt habe. Bei uns kommt in der letzten Zeit auch eher mal Mischwald (+ Alpin) und vor allen Dingen Arche Nova auf den Tisch. Bei letzterem können wir gut verstehen, warum es so beliebt ist und manche Vielspieler mindestens 50 Partien im Jahr absolvieren.

Allerdings nicht dieses Wochenende, da war es mal wieder Zeit für Everdell. :D
Wir spielten mit Bellfaire (wobei das immer mit auf den Tisch kommt) und Newleaf und es traten an: die Kröten gegen die Katzen.

Summa summarum war es lange Zeit ein recht ausgeglichenes Spiel. Die Kröten konnten ihre SF relativ häufig nutzen (auch wenn meine Mitspielerin es das eine oder andere Mal vergass) und die Katzen schafften es sage und schreibe 1x ihre SF zu nutzen. :? Bei 2 Spielern und den Gegebenheiten (ich hatte z.B. ein "Hotel" in meiner Stadt) war es auch nicht nötig, die SF einzusetzen. Aber dementsprechend hatten die Kröten da schon einen gewissen Vorteil.
Dafür aber hatten die Katzen wesentlich mehr Glück mit ihren Handkarten. Auch achteten sie im richtigen Moment auf die Besucherkarten und konnten 2 lukrative Besucher (je 7 SP) sowie zwei punktemäßig gute Special Events ("Everdell Games" und "Air Balloon Race", welches mir insgesamt 8 SP einbrachte) ergattern bzw. in ihre Stadt bringen.
Die Kröten spielten den Katzen dann zwar einen "Fool" in die Stadt, die Katzen konnten diesen jedoch recht fix mit einem "Magician" wegzaubern. :lol:
Irgendwann im Spiel holten die Katzen dann einen Barden in ihre Stadt (was 5 SP einbrachte), und kurz danach (nachdem die Katzen ihre Handkarten wieder auf 8 Karten aufgestockt hatten), stellte sich heraus, dass der Barde kein geringerer als "Jor Goldwing" war, was nochmal für 8 SP sorgte. Insgesamt brachte mir ein einzelner Barde also sage und schreibe 17 SP! ein. Schade, dass ich das "Theater" erst danach auf die Hand bekam, sonst hätte ich den Barden auch noch kostenlos spielen können. 8-)
Lustigerweise wartete bei den Katzen fast das ganze Spiel über bei den Katzen eine "Wife" auf einen "Husband", während bei den Kröten ein "Husband" auf eine "Wife" wartete. (Da konnten sie sich wohl nur Liebesbriefe per Brieftaube zuschicken)
Auf weitere Spielzüge/Kartenkombinationen möchte ich gar nicht weiter groß eingehen. Vielleicht sagt das Abschlussbild der Katzen da mehr aus (die Kröten hatten ihre Stadt bereits angefangen, abzubauen, bevor ich ein Bild machen konnte):

20240622_232222.jpg


Kleine Ergänzung noch: Auf dem Bild fehlt das Special Event mit dem "Air Balloon Race".

Der Endstand betrug 125:106 für die Katzen, trotz ihrer SF, die so gut wie gar nicht genutzt wurde.
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Re: Tavernentratsch

Beitragvon Phoenixpower » 25. Juni 2024, 08:56

Moai, Moai, Moai. Du solltest wirklich wieder mal SI spielen, das Spiel ist toll ;)
Ein Bericht über mein gestriges Spiel folgt nachher noch :P

Arche Nova wird immer wieder sehr gelobt, aber das Tierpark-Thema reizt mich nicht so sehr.
Auch das ist ein Spiel, das ich erst Mal spielen müsste, bevor ich über einen Kauf nachdenken würde.

Zu Everdell: In welcher Erweiterung sind denn noch weitere Völker drin? Ich höre immer wieder Katzen, Bienen, Fledermäuse, hab die aber selbst nicht :(

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Re: Tavernentratsch

Beitragvon Moai » 25. Juni 2024, 15:18

Hallo Phoenixpower

In allen Everdell-Erweiterungen sind neue Tiere enthalten. In der Regel 4, ausser in Bellfaire, da sind es nur 2.
Jedenfalls in den englischen Ausgaben. Aber bei den deutschen sollte das ebenfalls der Fall sein. Wobei, wenn ich mich recht erinnere, hatte das deutsche Pearlbrook zu Anfang nur eine neue Tierart - Füchse. Und später konnte man die "fehlenden" dazugekommen. Aber da bin ich mir nicht so recht sicher.

LG Moai
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Re: Tavernentratsch

Beitragvon Galaphil » 25. Juni 2024, 15:40

Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich nicht auswendig weiß, was das Great Balloon Race macht. :oops:
Ich könnte natürlich nachschauen. :roll:

Also, Phoenixpower, in jeder Erweiterung gibt es neue Tiere, und zwar zumeist vier, manchmal auch fünf.
Die Katzen, Bienen, Schmetterlinge, Fledermäuse, usw sind aus den letzten beiden Erweiterungen, Newleaf und Mistwood. Dazu fallen mir noch die Erdmännchen, Schweine, natürlich die Spinnen, ein, und es muss noch mindestens eine Tierart geben, eher zwei.

Die Katzen, ebenso wie die Füchse, können ihre SF im Spiel zu zweit kaum ausspielen. Wenn man noch dazu mit dem Markt spielt, dann braucht man die SF fast überhaupt nicht. Dazu gibt es immer viel zu viele Einsatzfelder.

Ja, SI wäre nett. Ich hab vor zwei Wochen mit einem Freund eine Erstpartie gespielt, aber das war jetzt auch schon zwei Wochen her.
Und sonst bringe ich halt hauptsächlich Wasserkraft auf den Tisch. Schließlich habe ich nicht umsonst den Juni zum Wasserkraftmonat ausgerufen.

Bei Arche Nova bin ich einer der wenigen, denen das Spiel gar nicht gefällt.
Mein erster Kritikpunkt ist, dass zu viele Mechanismen in in Spiel gestopft wurden, um das Spiel komplexer und expertiger zu machen.
Das führt aber meist nicht zu einem Expertenspiel, sondern zu einem überladenen Kennerspiel. Und dazu, dass man Sachen übersieht, oder Regeln vergisst/falsch versteht.
Und dann sind wir beim Thema Interaktion: ich habe es zu viert gespielt, und ich hatte gerade ungefähr eine Ahnung, was das Team vor uns gespielt hat, zur Spielerin gegenüber hatte man überhaupt keinen Bezug und keine Chance, irgendetwas mitzubekommen, und auch das Team hinter uns war eine Blackbox für uns, bis sie am Ende, in ihrem letzten Zug, noch drei Kettenzüge auslösten und mehr als doppelt so viel Punkte wie in den vier Stunden davor machten.
Und noch ein Punkt stört mich: für ein Expertenspiel, bei dem man stundenlang spielt, ist mir der Glücksfaktor zu hoch: wir hatten bis auf einen Sponsor nur Karten mit Europa-Bezug, und da wir nicht Startspieler waren, mussten wir zusehen, wie die Europa-Uni-Verbindung vor uns weggeschnappt wurde, und damit konnten wir in der kompletten ersten Runde (bis zur ersten Pause) nur eine einzige Karte spielen. Dass andere in der Zwischenzeit schon eine kleine Engine aufbauen konnten, war suboptimal für uns, ohne dass wir da viel dafür konnten.

Jedenfalls ja, da war natürlich Pech dabei, aber wenn man einem Spiel schon nicht sehr positiv gegenüber steht und dann noch Pech hat, dann ist das nicht die beste Vorbedingung.
Aber Moai kann ja erzählen, was für ihn den Reiz an Arche Nova ausmacht.

Liebe Grüße, Galaphil
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