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Tavernentratsch

Everdell - Spielbericht

Beitragvon Phoenixpower » 19. Juni 2024, 11:04

Am Wochenende hab ich mal wieder gespielt. Und endlich konnte ich die Bellfaire-Erweiterung ausprobieren.

Wir spielten zu dritt mit allen Aspekten aus der Erweiterung.
Ich spielte die Kröten und passenderweise gab es dazu die königliche Aufgabe der Landwirtschaft.
Meine Gegner hatten die Kardinäle und die Axolotl.

Ich begann mit einer Farm, bei der ich dann auch gleich eine Ehefrau einstellte. Eine Bootskröte konnte ich im Winter auch noch erwerben. Gleich danach (warum auch nicht anders rum :roll: ) ergatterte ich ein Boot aus Zweigen und konnte meine Produktion so richtig ankurbeln.
Den Markt habe ich im Winter natürlich besucht und mir Holz gekauft. Jetzt hatte ich davon natürlich zu viel, da ich beim Jahreszeitenwechsel insgesamt je 3 mal 2 Holz von Bootskröte und Boot aus Zweigen bekommen hatte. Naja, dann ist mein Arbeiter im Frühling halt wieder zum Markt gelaufen und hat da ein bisschen Holz verkauft, um dafür Steine zu erhalten.
Die verwendete ich dann für ein Verlies, das allerdings lange Zeit leerstehen sollte.
Da mir die Karten ausgingen, versuchte ich, mit einem Lehrer, der in die frisch gebaute Schule einzog, meine Hand aufzufüllen, aber es ist nicht wirklich hilfreich für die Handkartenzahl, wenn man eine Karte verwendet, um eine Karte zu bekommen.
Andere Strategie: Ein Ausguck von der Wiese und dann auch gleich noch eine Wanderin dazu. Das gibt immerhin zwei Karten.
Beim Wechsel in den Sommer konnte ich zwei weitere Karten von der Wiese nehmen und war wieder im Rennen.
Ich baute eine Post, erwarb einen Historiker und erbaute ein Lager und erwarb eine zweite Wanderin.
Dann kam aber schon der Winter. Hier fokussierte ich mich auf die Ereignisse, so konnte ich nicht nur zwei gewöhnliche, sondern auch zwei besondere Ereignisse erwerben, darunter auch die Everdell-Spiele.
Dann spielte ich eine Ruine auf das Verlies (ich hatte dort eine Brieftaube eingekerkert, die ich zu meiner Post gespielt hatte, um ein Kloster zu spielen) und erlangte dafür die Ressourcen für das Schloss. Doch genau in dieser Runde nahm mir eine Mitspielerin das Schloss von der Wiese weg :sad:
Den König hätte ich auf der Hand gehabt, aber Beeren hatte ich natürlich keine mehr.
Ich spielte dann noch einen Zeltplatz, im verzweifelten Versuch, noch irgendwas zu bekommen, das Punkte brachte (mir fehlte auch noch immer der Ehemann), aber vergebens. Ich musste also meinen letzten Arbeiter auf die Reise schicken, um wieder Karten ziehen zu können, spielte eine Ruine auf meine Ruine, um zwei Karten zu ziehen, doch auch da war keine Karte mehr dabei, die ich brauchen konnte. Meine letzte gespielte Karte war dann ein Hausierer, eine Karte, die 2+ Punkte brachte, hatte ich leider nicht mehr.
Naja, auch wenn das Ende ein bisschen traurig verlaufen ist, hat's Spaß gemacht. Die Fähigkeit der Kröten hat mir gefallen. Ich hab sie bei 7 von 8 der gespielten Produktionskarten genutzt (lediglich beim Hausierer zum Schluss verzichtete ich darauf) und hatte dadurch nicht wirklich Ressourcenmangel.
Was ich echt hart finde, ist der eine fehlende Arbeiter. Dadurch hat man zumindest das Gefühl, dass man vor allem zu Beginn viel weniger machen kann.
Den Markt habe ich in 3 von 4 Jahreszeiten verwendet, der hat sich wirklich schön ins Spiel eingefügt.
Zum Schluss kam ich auf 71 Punkte, was für mich nicht schlecht ist, aber da wär noch deutlich mehr gegangen, wenn ich das Schloss bekommen hätte ;)
Hier noch das Bild meiner Stadt:
IMG_20240616_160927995.jpg


Zu den anderen Fähigkeiten: Die Axolotl empfinde ich als mittelmäßig. Dir geht ein Arbeiter ab, es gibt Wald-Orte und den Markt, bei denen die deine Fähigkeit nichts hilft.
Die Kardinäle waren auch eher weniger beeindruckend, sie hatten zu Beginn viele Karten, konnten aber erst ziemlich spät Produktionsgebäude bauen und hatten daher massive Ressourcenprobleme.

LG Phoenixpower
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Re: Tavernentratsch

Beitragvon Galaphil » 19. Juni 2024, 11:54

Hallo Phoenixpower

Schöner Bericht, ich gebe einmal meinen Senf dazu. ;)

Zuerst zum Arbeiter im Frühling: in der ursprünglichen Fassung der 1. Edition war der eine Arbeiter weniger im Frühling bei Verwendung der Spezialfähigkeit nur für Spiele gedacht, wo es Spieler gibt, die mit, und Spieler, die ohne Spezialfähigkeit spielen. Das war quasi der Ausgleich, um faire Bedingungen zu schaffen.
Ab der 2. Auflage, bzw der deutschen Übersetzung, hat man dann diesen Spezialfall gestrichen und den Arbeiter komplett weggelassen. Das macht aber wieder mögliche Probleme, falls man Spirecrest mit dem Wetter spielt, und dort in 1 von 3 Fällen im Herbst einen weiteren Arbeiter zum Löschen der Wildfires abstellen muss. Oder falls einem Rugwort einen Arbeiter im Herbst gefangen nimmt, falls man gegen ihn spielt.
Also, als Conclusio: falls ALLE Spielerinnen mit Spezialfähigkeiten spielen, kann man den Arbeiter im Frühling problemlos beibehalten, das erhöht definitiv den Spielspass.

Zweitens der Markt: ich spiele eigentlich nie mit dem Markt, weil er, wie du ja auch festgestellt hast, zuviele potentielle Ressourcen in den Markt schmeißt. Gerade bei manchen Spezialfähigkeiten, aber auch beim Wetter hebelt er das Balancing dadurch aus.

Drittens die Axolotl: ich wollte dich fragen, wie viele Ressourcenplättchen konnten sie sch holen? Potentiell gibt es ja 8 Stück, mehr als 5, meistens nur 4, hab ich nie bekommen.

Zu den Kardinälen (und allen Vögeln an sich): die Kardinäle müssen natürlich immer Karten holen und diese in Ressourcen umtauschen! Wenn die Kardinäle immer unter Ressourcenmangel litten, dann hat der/die SpielerIn etwas falsch gemacht.

Anschließend: 71 Punkte sind ok. Hast du auch gewonnen?
Und hast du eigentlich schon Spirecrest gespielt?

Lieben Gruß, Galaphil
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Re: Tavernentratsch

Beitragvon Phoenixpower » 19. Juni 2024, 13:36

OK, dann nehme ich ab dem nächsten Spiel mit den Sondenfähigkeiten den letzten Arbeiter noch dazu.

Ja, der Markt war recht stark. Aber ich finde es tatsächlich sehr schön geregelt, dass man dazunehmen kann, was man will und den Rest einfach weglassen kann.
Zum Wetter kann ich nichts sagen, das gibt's bei mir noch nicht ;)

Galaphil hat geschrieben:Drittens die Axolotl: ich wollte dich fragen, wie viele Ressourcenplättchen konnten sie sch holen? Potentiell gibt es ja 8 Stück, mehr als 5, meistens nur 4, hab ich nie bekommen.
Genaue Zahlen hab ich nicht, ich würd ~5 schätzen.

Galaphil hat geschrieben:Zu den Kardinälen (und allen Vögeln an sich): die Kardinäle müssen natürlich immer Karten holen und diese in Ressourcen umtauschen! Wenn die Kardinäle immer unter Ressourcenmangel litten, dann hat der/die SpielerIn etwas falsch gemacht.
Es war sogar der Waldort im Spiel, der es ermöglicht, bis zu drei Karten in je einen Rohstoff umzuwandeln. Und am Ende haben sie ja ihre Stadt dann auch voll bekommen. Aber im Vergleich zu meinen Kröten oder auch den Axolotls hatten sie echt Probleme.

Galaphil hat geschrieben:Anschließend: 71 Punkte sind ok. Hast du auch gewonnen?
Und hast du eigentlich schon Spirecrest gespielt?
Gewonnen hab ich, ja.
Spirecrest besitze ich nicht.

LG Phoenixpower
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Re: Tavernentratsch

Beitragvon Galaphil » 19. Juni 2024, 15:35

Hallo Phoenixpower

Ja, das Modul-artige von Bellfaire finde ich auch sehr angenehm. Wobei mit den ganzen Collector-Stuff hat man ja noch ganz viele Extras, die man hinzunehmen kann oder auch nicht.

Ich würde den Arbeiter auch lassen, wenn ihr euch darauf einigt, dass alle mit SF spielen.

Oh, du besitzt Spirecrest nicht?! Sorry, das ahnte ich nicht. Für mich sind/waren Spirecrest und Bellfaire immer zusammen, die beiden Erweiterungen sind ja auch gleichzeitig erschienen.

Spirecrest ist meine Lieblingserweiterung, und ja, das Wetter gibt es dort, also auch logisch, dass du es noch nicht kennst.
Und wie geschrieben, den Markt mit dem Wetter würde ich nicht zusammen empfehlen, denn der Mechanismus vom Wetter wird durch den Markt ausgehebelt.

Ja, das ist tatsächlich der springende Punkt, manche Tiere erfordern bestimmte Spielweisen, und die ganzen Flug-Tiere (Eule, Kardinal, Starling und Schmetterling) haben ihre SF über mehr Karten, und das müssen sie halt durchziehen.
Aber ich gebe zu, mit meiner Erfahrung von 100+ Spielen kann ich leicht klugscheißen... :roll:
PS: mir fällt grad ein, die Bienen und die Fledermäuse fliegen ja auch, und während die SF der Fledermäuse auch wieder kartenbasiert ist, ist die SF der Bienen der SF der Kröten ähnlicher.

Jedenfalls, Everdell ist einfach ein tolles Spiel! :D

Lieben Gruß, Galaphil
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Re: Tavernentratsch

Beitragvon Moai » 19. Juni 2024, 18:49

Moin

Nachdem ich hier mal was zu Everdell gelesen habe, muss ich natürlich auch mal einen Beitrag schreiben.
Zunächst mal schöner Spielbericht, Phoenixpower. 71 Punkte finde ich ein recht gutes Ergebnis. Vor allen Dingen, da ihr ja "nur" mit Bellfaire und ohne irgendwelche Legendary Cards gespielt habt. (Irre ich mich oder gibt es die gar nicht in der deutschen Variante?)
Mittendrin hast du eine Aktion gemacht, die ich ehrlich gesagt noch nie auf dem Schirm hatte: Nämlich eine Ruine auf eine Ruine zu spielen. Eine gute Methode, um ohne viel Aufwand an 2 neue Karten zu kommen.

Von den 3 Tierarten, mit denen ihr gespielt habt, finde ich die Kröten am stärksten. Allerdings hängt das natürlich auch mit den gezogenen Karten zusammen. Ich hatte z.B. mal eine Partie mit den Kröten, bei denen ich kaum grüne Produktionskarten auf die Hand bekommen hatte (bzw. kaum welche, die mir viel nützten). Da nützte mir die SH herzlich wenig.
Die Axolotls können anfangs recht gut sein, aber erfahrungsgemäß werden die Basic Locations im späteren Verlauf des Spiels kaum noch genutzt. Und die Kardinäle sind mal sehr gut, mal etwas weniger. Im Grunde recht ausgeglichen.

Nachdem wir uns Bellfaire zugelegt hatten, spielten wir anfangs nach den beschriebenen Regeln, dass der Arbeiter im Frühling nicht ins Spiel kommt. Aber mittlerweile ignorieren wir das und sind jedes Mal froh, im Frühling 3 Arbeiter zur Verfügung zu haben. Da es ja für alle Spieler gilt, finde ich bleibt es für alle bei gleich fairen Bedingungen. (Dass manche SF der Tierarten stärker sind als andere, ist dann ein anderes Thema). Also wenn ihr beschließt, den Arbeiter ab jetzt doch mit ins Spiel zu nehmen, wisst ihr, dass ihr damit nicht alleine seid. :D
Die einzige Ausnahme, wo wir die Regel befolgen, ist, wenn wir gegen Nightweave und die Spinnen aus Mistwood spielen. Da mag es tatsächlich für das Balancing besser sein. (Btw: heißt die Spinne in der deutschen Variante tatsächlich Phantomia? Wenn ja, ist das eine sehr "schmeichelhafte Übersetzung" von Nightweave.)

LG Moai

PS: Ich stimme Galaphil zu. Everdell ist einfach ein rundum schönes Spiel. :mrgreen:
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Re: Tavernentratsch

Beitragvon Galaphil » 19. Juni 2024, 20:15

Moai hat geschrieben:Mittendrin hast du eine Aktion gemacht, die ich ehrlich gesagt noch nie auf dem Schirm hatte: Nämlich eine Ruine auf eine Ruine zu spielen. Eine gute Methode, um ohne viel Aufwand an 2 neue Karten zu kommen.


Oh, nicht nur. Vor allem, wenn man dadurch noch einen Sekundäreffekt auslösen kann, zB den Courtyard, den Historian, die SF der Bienen, die SF der Fledermäuse, ...
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Re: Tavernentratsch

Beitragvon Galaphil » 19. Juni 2024, 20:20

Die Axolotls können anfangs recht gut sein, aber erfahrungsgemäß werden die Basic Locations im späteren Verlauf des Spiels kaum noch genutzt.


Ja, das stimmt. ABER um an eine Joker-Ressource zu kommen, sind sie dann doch wieder gut genug. Und natürlich sind sie vor allem mit Pearlbrook wichtig, um dort im Winter schon einen speziellen Flussort freizuschalten, um einfach an zumindest eine Perle zu kommen, oder im Lategame, um noch an die Ressourcen für ein Wunder zu kommen. Nicht umsonst sind die Axolotl aus der Pearlbrook-Erweiterung.
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Re: Tavernentratsch

Beitragvon Phoenixpower » 20. Juni 2024, 12:54

Moai hat geschrieben:Vor allen Dingen, da ihr ja "nur" mit Bellfaire und ohne irgendwelche Legendary Cards gespielt habt. (Irre ich mich oder gibt es die gar nicht in der deutschen Variante?)
Legendary Cards gibt's bei mir zumindest nicht :)

Moai hat geschrieben:Mittendrin hast du eine Aktion gemacht, die ich ehrlich gesagt noch nie auf dem Schirm hatte: Nämlich eine Ruine auf eine Ruine zu spielen. Eine gute Methode, um ohne viel Aufwand an 2 neue Karten zu kommen.
Galaphil hat geschrieben:Oh, nicht nur. Vor allem, wenn man dadurch noch einen Sekundäreffekt auslösen kann, zB den Courtyard, den Historian, die SF der Bienen, die SF der Fledermäuse, ...
Tatsächlich hatte ich ja den Historiker. Aber ich glaube tatsächlich, dass ich vergessen habe, dafür eine dritte Karte zu ziehen :lol:

LG Phoenixpower
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Re: Tavernentratsch

Beitragvon Galaphil » 22. Juni 2024, 08:34

Hallo Tavernengäste

Gestern Freitag Abend, und Galaphil hat seinen Vorsatz, den Juni zum Wasserkraft-Monat auszurufen, weiter fortgesetzt.

Diesmal traten die Konzerne aus den USA, den Niederlanden und Frankreich gegeneinander an.
Als CI wählte Frankreich, dass es jederzeit 3€ für 1 Bagger oder Betonmischer einsetzen konnte. Die NL schnappte sich den Architekten (wird er für eine 1-Mann Aktion eingesetzt, darf der Konzern sofort noch eine 2. Aktion ausführen.
Und für den US-Konzern als Startspieler blieb nur übrig, dass alle Staumauern, auch in den Hügeln und Bergen, nur 3 Bagger benötigen.

Gespielt wurde natürlich wieder mit dem Plan vom Nil-Delta und der Bewässerung.

Die USA spielte anfangs auf Energieproduktion und wollte möglichst schnell ihr 3. Turbinenhaus bauen, um ihre SF freizuschalten und noch mehr Energie zu produzieren (Wasser, dass durch natürlichen Wasserfluss durch eines ihrer Turbinenhäuser fließt, bringt 1 Energie/Wassereinheit). Und das gelang mehr als nur gut, zumindest im frühen Mittelspiel.

Die NL setzte am Beginn auf Staumauern umd Erhöhungen neben den Bewässerungen, bedingt durch die Rundenwertungen (Runde 1: Staumauern, Runde 2: Bewässerungsplättchen) erhab sich allerdings, dass die NL zu wenig Energie produzierten, um dort punkten zu können, was auch kontraproduktiv ist. Hier sehe ich ein ähnliches Problem wie bei Gaia-Project, in der ersten oder zweiten Runde kann man manche Wertungen einfach nicht sinnvoll erfüllen.

Und Frankreich. Frankreich scheiterte ein bisschen an seiner Strategie, Strom im Tal zu prduzieren, da er ab der dritten Runden kaum noch Wasser abbekam, da die USA ab der dritten Runde begannen, ihre Staumauern im Gebirge zu bauen und das Wasser auch zur Bewässerung zu benutzen, und im äußerst westlichen Tal wurde das Wasser einfach in den Hauptfluss umgeleitet

Ja, zugegeben, Frankreich war ein bisschen der verlorene Konzern, offensichtlich konnte ich mich nur wirklich auf 2 Konzerne konzentrieren, hier wären zwei Mitspieler eindeutig besser.

Nachdem die ersten 3 Wertungen zur Bewässerung an die NL gingen, setzte sich die USA in der vierten und fünften Runde durch.

Lustigerweise konnten die USA die ersten drei Energieproduktionen klar gewinnen (in Runde 2 und 3 mit über 30 Energieeinheiten, aufgrund des immensen Wasserflusses!), in der vierten und fünften Runde gewann dagegen die NL beide Energieproduktionen. Und wie man merkt, Frankreich blieb irgendwie auf der Strecke.

Punktemäßig kam das Spiel nicht an das Erstspiel heran, allerdings war das Tal sehr, sehr zugebaut, und die Interaktion sehr viel höher, was ja auch sein soll. Insofern gewinnt Wasserkraft/Nil-Delta mit zunehmender Spieleranzahl deutlich.

Gewonnen hat dann wieder die NL, mit doch beachtlichen 175 Punkten, vor den USA mit 156. Frankreich blieb mit 86 Punkten weit abgeschlagen Stiefkind, was mir in früheren Spielen zu dritt oder viert auch schon aufgefallen war, dass ein Konzern immer deutlich weniger Punkte hatte.

Zum Abschluss noch das Bild:
20240622_023636.jpg


Falls ich was vergessen habe, sagt es mir bitte
Lieben Gruß, Galaphil
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Re: Tavernentratsch

Beitragvon Galaphil » 24. Juni 2024, 05:52

Hallo liebe Tavernengäste

Am Samstag war ich dann zu müde, aber gestern hatte ich wieder einen Spieletag. Das fing schon an, dass ich am Nachmittag während des Mittagsschläfchens des kleinen Prinzen Maple Valley spielen konnte, dden Nachfolger von Tiere vom Ahorntal, auch als Creatures Comfort bekannt.
Während man im ersten Teil fleißig Nahrung und Baustoffe sammelt (ähnlich wie bei Everdell), um möglichst viele Ideen zu verwirklichen, wie man sich seine Höhle kuschelig für den langen Winter macht, ist in Maple Valley der Frühling ausgebrochen, und wir schicken dieses Mal nur einen Worker/ein Tier aus, dass mit Hilfe seiner Freunde, die man mit Schätzen quasi um Hilfe bittet, durchs Tal saust, wieder Ressourcen, Schätze, Ideen und Abzeichen sammelt, um am Ende möglichst viel für das große Frühlingsfest beizutragen.

Ein schönes Spiel, etwas kindlich von der Grafik/dem Artwork, uns hat Tiere vom Ahorntal schon sehr gut gefallen und Maple Valley ist einfach eine wunderschöne Fortsetzung des bekannten Spiels, mit neuem Mechanismus, wunderbar geeignet auch um mit Kindern zu spielen, wäre eigentlich auch ein sehr schöner Kandidat fürs Spiel des Jahres gewesen.

Jedenfalls, nach 2 Kennenlern-Partien im Februar jetzt meine dritte ider vierte Solo-Partie, und langsam werde ich auch schneller und das Spielen geht flüssiger von der Hand.

tbc
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