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Tavernentratsch

Re: Tavernentratsch

Beitragvon JuLei » 3. Mai 2024, 07:10

TroII hat geschrieben:Playthroughs auf schwer habe ich schon zwei hinter mir, beim Eisigen Grab wäre ich aber dabei.


TroII hat geschrieben:Ich komme dann erst zu deinen Legenden dazu. :)


Hallo Troll,

Wie sieht es aus bei dir? Wir wären dann soweit, das "Eisige Grab" zu spielen

LG JuLei
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Re: Tavernentratsch

Beitragvon TroII » 3. Mai 2024, 09:46

Ah! Ja, da wäre ich wie angekündigt dabei. :)
Soll ich einen bestimmten Helden von Moai übernehmen? Oder irgendeinen spielen? (Was war überhaupt bisher die Kombination?)
Das können wir aber auch noch im Tavernenspiel klären. ;)
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Re: Tavernentratsch

Beitragvon Galaphil » 3. Mai 2024, 10:50

Wie du magst.

Thorn und Tenaya sind vergeben.
Phoenixpower hat zuletzt Grent gespielt, sich aber noch nicht deklariert, ob er bei Grent bleiben will, und Moai hat zuletzt A'ch gespielt.

Lieben Gruß, Galaphil
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Re: Tavernentratsch

Beitragvon Moai » 4. Mai 2024, 09:04

Moin
Ich baue das Spielbrett schon mal für die Legende auf, da das ja unabhängig von der Heldenwahl ist. Thorn und Tenaya sind wie schon beschrieben wieder mit am Start und bei Phoenixpower gehe ich stark davon aus, dass er Grent ebenfalls treu bleiben wird.
#Troll: Du kannst gerne jeden Helden wählen, den du möchtest. Bei der letzten Legende war Aćh dabei (und davor der Feuerkrieger Xarites), aber von denen beiden muss keiner fortgeführt werden.

LG Moai
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Re: Tavernentratsch

Beitragvon Phoenixpower » 7. Mai 2024, 09:52

Ich hab ein paar Beiträge, auf die ich noch antworten muss und die ich mal hier sammle. Alle Antworten gehen an Galaphil ;)

zu SI:
Meine Aussage mit dem Blitzschlag war eher ironisch gemeint. Natürlich tut sich der Blitzschlag sehr schwer gegen ausdauernde Dörfer.
Galaphil hat geschrieben:Warum gab es nur 1 Stufe 1 Invasorenkarte?
Wir hatten als zusätzliche Schwierigkeit den Stapel beschleunigt (-1 Stufe I-Karte) und dann erst die Nationen ausgeführt. Und Habsburg entfernt ja noch eine Karte vom Stapel :lol:
Dass Frankreichs Niederlagenbedingung das Ende noch garantierter besiegeln könnte, halte ich für durchs möglich. Frankreich ist glaub ich die Nation, die ich am wenigsten mag ;)

Dann zu Galaphils Spielbericht über SI: Es ist doch tatsächlich zumeist so, dass man zu Beginn eher Probleme hat, weil sich die Geister erst entwickeln müssen, die Invasoren aber schon ihre Aktionen normal ausführen, aber irgendwann kann man sich dann stabilisieren und erhöht die Furchtstufe, wodurch man dann auch gewinnen kann.

Zu GP: Respekt für's Knacken der 200 Punkte. Aber 203 Punkte wären noch besser gewesen ;)
Die Ambas würd ich tatsächlich gerne mal selber spielen, die bringst du recht interessant rüber. Mal schauen, wann ich zu meiner nächsten Partie komme :)

Zuletzt hab ich noch deinen Beitrag über den Einstieg in SI:
Galaphil hat geschrieben:Für dich oder mich mag SI leicht zum Spielen sein, aber für einen kompletten Anfänger ist es das nicht. Selbst strukturell. Und sogar wir haben ja immer wieder zum Ablauf unterschiedliche Standpunkte. Meist lassen sie sich klären, aber es zeigt, dass es durchaus auch für uns noch im Detail Unklarheiten gibt. Und das ist für jemand, der die Regeln noch nicht in und auswendig kennt noch sehr viel schwerer
Der Ablauf mag nicht so leicht zu verinnerlichen sein, aber man kann sich - z.B. auf dem alten Invasorentableau - doch recht schön entlanghangeln, Phase für Phase.
Galaphil hat geschrieben:Ja, SI ist ein Expertenspiel, aber dank der Basisgeister, der Regeln ohne Ast und Tatze und der vorgegebenen Lernsets für Erde, Fluss, Schatten und Blitz ist der Einstieg recht "einfach". Ich sag immer, das Einstiegsspiel ist ungefähr so komplex wie die schwierigsten Verschollenen Legenden bei Andor. Danach steigt die Schwierigkeit natürlich an, aber eben nicht von den Regeln her, sondern von den Mechanismen.
Das ist ja ein Grund mehr, die eigene SI-Karriere nicht mit einem TavSp zu beginnen. Beim TavSp ist es recht unwahrscheinlich, dass wir ohne Ödniskarte, Nationen, Szenarien und A&T spielen.
Das Einführungsspiel ist von der Komplexität her für Einsteiger mMn okay. Da sind wir einer Meinung.
Galaphil hat geschrieben:Und zum zweiten Punkt: Doch. Gerade eben soll sich ein Anfänger ganz auf SEIN (IHR) Spiel konzentrieren und NICHT zusätzlich noch auf den Verwaltungsaufwand! Idealerweise lernt man das Spiel nämlich, indem man es mitspielt und erklärt bekommt. Dann geht das sehr viel einfacher, man bekommt alle Fragen geklärt und kann sich eben ausschließlich aufs Spielen konzentrieren. Zumindest habe ich diese Erfahrung oft und oft und nicht nur bei Spirit Island machen dürfen.
Ein Anfänger soll sich auf sein Spiel konzentrieren, ja, aber bei seinem Spiel muss er ja auch verstehen, was die Invasoren so machen, sonst kann er ja nicht wissen, wo er etwas tun muss, oder?
Aber ich glaube, da haben wir aneinander vorbeigeredet. Natürlich muss ein Neuling nicht schon vor dem Spiel erklärt bekommen, wie genau jede einzelne Phase abläuft. Das kann man nicht erwarten. Dennoch ist es wichtig, dass die Neulinge im Verlauf des Spiels verstehen, was in der Invasorenphase passiert. Vielleicht verstehst du, was ich mit der Aussage meine. Ich lasse Neulinge in der Invasorenphase die Invasoren selbst steuern, dass sie verstehen, wann was passiert.
Galaphil hat geschrieben:Soweit mein Standpunkt, dass sind auch meine Erfahrungen bisher, und ich glaube, dass ist auch meistens so, dass nicht jeder jedes Spiel ganz alleine lernt, sondern dass viele Leute Spiele zuerst einmal mitspielen und dadurch (kennen) lernen.
Dieser Aussage stimme ich zu. Ich hab auch in diesem Beitrag mehrfach erwähnt, dass ich natürlich auch Neulinge in SI einführe. Es ergibt sich halt, wenn man als erfahrener Spieler von einem Spiel schwärmt, dass man das den anderen dann beibringt. Dennoch bin ich der Meinung, dass man das Spiel besser versteht, wenn man sich selbst mit den Regeln befasst und sich in das Spiel reinfuchst.

LG Phoenixpower
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Re: Tavernentratsch

Beitragvon Galaphil » 7. Mai 2024, 13:32

Hallo Phoenixpower

Uih, da hat sich ja ganz schön viel angesammelt.

Ich versuche mal, aus dem Gedächtnis zu antworten:
#SI:
Danke, für die Klarstellungen anfangs, da sind wir ja einig.

Der Knackpunkt, den man leider auch auf den Runde für Runde Fotos nicht sieht, wie stark sich die Insel vom Ende der Invasorenphase zum Ende der Verzögerten Phase der Geister hin verändert hat, genau weil eben alle drei Geister langsam sind und ihre Aktionen erst nach der Invasorenphase wirken.

Zur Diskussion über Neulinge in SI: ich glaube gar nicht so daran, dass wir dasselbe meinen. Ich würde Neulinge tatsächlich entlasten, ihnen NICHT die Invasorenphase machen lassen oder den Verwaltungskram bzgl. Ereignis-, Furcht-, Invasorenkarten und Ödnis. Die sollen sich tatsächlich auf IHREN Geist konzentrieren, und da würde ich bei Rückfragen jederzeit darstellen, was für Auswirkungen welche Entscheidung haben könnte. Erst in der zweiten/dritten Partie sollen sie Stück für Stück immer mehr selbst machen müssen.

Auch bei einem Tavernenspiel hätte ich befürwortet, dass JuLei beim ersten Mal einen der vier Basisgeister mit dem vorgefertigten Draft-Deck spielen hätte sollen.

Und ja, WIR bringen uns die Spiele selbst bei. Weil wir (auch) Solo-Spieler sind. Aber ganz ehrlich, wir sind nicht der Standard. ;)
Und in einem Tavernenspiel kann auch ein Anfänger mitdiskutieren und sich Fragen beantworten lassen. Das geht alleine zuhause nicht.
Und damit mein Fazit: besser mittendrin beim Spiel und alles richtig (hüstel, hüstel) erklärt bekommen als sich selbst nicht auskennen oder sich etwas falsch selber beibringen.

LG Galaphil
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Re: Tavernentratsch

Beitragvon Piepe78 » 7. Mai 2024, 17:34

Puh, ich beobachte eure Diskussion bzgl How to learn spirit island und denke mir "Warum möchten sie sich überzeugen?"
Erfahrungen austauschen ist super; ein schwarz/ weiß gibt es jedoch nicht. Zumal JuLei die für sich richtige Entscheidung getroffen hat.

Tatsache ist, dass eure Erfahrungen mit Neulinge so sind wie sie sind. Jedoch gibt es unterschiedliche Lerntypen, die unterschiedlich bedient werden möchten. Und darauf muss man sich Erkläbär einstellen können.
Man muss kein super erfahrener Brettspiel-Dude sein, um sich SI beibringen zu können. Ich bin es nicht und ich habe es mir grundsätzlich selbst mit meinem Sohn beigebracht. Mein Lerntyp kombiniert mit einer recht guten Anleitung; top :P
Detailfragen kann man ja noch immer mit erfahrenen SI-Spielern klären.

Also, nicht über den besseren Weg diskutieren sondern über mögliche Wege austauschen und sich als Erklärbär dem Wunsch des Neulings beugen.

Grüße
Piepe
der sich mehrere Jahre mit dem Lehren und Lernen beschäftigen durfte
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Re: Tavernentratsch

Beitragvon Galaphil » 8. Mai 2024, 06:27

Hallo Papa Piepe!

Also ja, JuLei zu überzeugen liegt uns fern, der hat sich seine Meinung schon gebildet, wie du ja auch festgestellt hast.
Aber Phoenixpower und Galaphil diskutieren sehr gerne und da wir nur hier und schriftlich diskutieren können, machen wir das leidenschaftlich gerne.
Und ja, auch Phoenixpower zu überzeugen liegt mir fern, weil mir das nicht gelingen wird, soviel weiß ich schon aus früheren Erfahrungen. Ich denke, wir wollen beide einfach, nach Reflexion der Argumente des jeweils anderen, unsere eigenen Standpunkte noch einmal präzisieren.

Zum Thema Lerntyp: ich gebe zu, mittlerweile (und so auch bei SI) suche ich bei einem neuen Spiel zuerst Let's Plays, so ich nicht durch diese erst auf das Spiel aufmerksam geworden bin, und versuche, dadurch schon sehr viel über das Spiel, die Abläufe und die Regeln zu lernen. Die eigentliche Regel benutze ich dann, um mein (Halb-) Wissen zu präzisieren und Unklarheiten nachzuschlagen.

So, und damit zu etwas Neuem:
Vor 3 Wochen ist Maple Valley bei mir eingezogen, und Schande, ich habe es noch nicht gespielt. Es war einmal schon auf dem Tisch, als die Andor-Prinzessin krank war, aber dann wurde sie müde und fiebrig, und wir haben es nicht ausgepackt.
Maple Valley ist der Nachfolger von Tiere vom Ahorntal und thematisch schließt es direkt an. Während wir bei TvA als Tiere Ressourcen sammeln, um gut über den Winter zu kommen und die gemütlichste Höhle vom ganzen Ahorntal zu haben, spielt Maple Valley im Frühling, das Frühlingsfest steht an und jeder versucht, wieder Ressourcen und Schätze zu sammeln, Freunde um sich zu scharen und Ideen zu verwirklichen, um zum Frühlingsfest möglichst viel beizutragen.

Ein hübsches Spiel, thematisch stimmig umgesetzt und nachdem Tiere vom Ahorntal so gut angekommen ist war mir klar, dass ich uns das Spiel auch kaufe.

Das zweite Spiel, das etwas überraschend jetzt bei mir steht (und auch ein Fall für Let's Plays von YouTube bei mir war, ist The Fox Experiment.
Zuerst einmal, das Spiel ist auch von Elizabeth Hargrave, der Autorin von Flügelschlag, und nach einigen kleineren Spielen (Absacker) wieder ein richtig schönes, großes Spiel mit Tierthema, dieses Mal Füchse. Es basiert auf einer wissenschaftlichen Studie, die Ende der 50er, anfang der 60er Jahre tatsächlich stattgefunden hat, und bei der man Füchse domestizieren wollte. Das Spiel greift dieses Thema auf, wir sind Wissenschaftler, die Teil dieser Studie sind und versuchen, Füchse über 5 Generationen hinweg so zu kreuzen, dass wir immer 'bessere' Machkommen bekommen. Der Kniff ist, dass die Elterntiere (und die nichtgewählten Füchse) am Ende jeder Runde aus dem Spiel kommen, und die frisch gezüchteten Jungtiere in der nächsten Runde als potentielle Elterntiere zur Verfügung stehen.

Die vier Merkmale der Züchtungen werden mit jeweils eigenen Würfeln ausgewürfelt (man würfelt sehr viel), wobei man die Würfel beliebig mit Jokerwürfel kombinieren oder mit Studien beeinflussen kann.

Dieser Mechanismus zusammen mit einigen zusätzlichen Funktionen (Studien und Patreons) haben mir sehr viel Lust auf das Spiel gemacht und ich bin schon gespannt, wie ich es finde, wenn ich es ein paar Mal gespielt habe.

So, und damit Schluss für heute, ich wünsche einen Schönen Tag, morgen einen schönen Feiertag, und viele tolle Spieleerlebnisse.
Euer Galaphil
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Re: Tavernentratsch

Beitragvon Galaphil » 9. Mai 2024, 19:31

So, am heutigen Feiertag zur Christi Himmelfahrt konnte ich das erste Mal The Fox Experiment spielen. Und da ich den Solo-Automa zum Erstspielen zu anstrengend finde, habe ich mit 2 Farben, gelb und lila, gespielt, und dann den Automa für 2 Spieler mit rot dazugenommen, weil in der 2-Spieler-Variante ist der Automa genau so, wie er sein sollte: verwaltungstechnisch einfach, als reiner Störmechanismus, um das Spiel nicht zu einfach zu machen.

Ich hab versucht, etwas unterschiedlich zu spielen, das hat einmal sehr gut geklappt und einmal weniger gut.
Jedenfalls, wenn ich es mit den drei Partien vergleiche, die ich zuvor auf Youtube gesehen habe, dann lief es mit gelb sehr gut, und mit Lila exorbitant hervorragend.

Vielleicht hab ich auch einen prinzipiellen Fehler gemacht, aber so wie die Partie lief, bin ich schon sehr, sehr hoch eingestiegen und sehe nicht mehr viel Steigerungspotential, wobei ich glaube, dass die Kartenauslagen anfangs schon sehr hilfreich waren.

Ich habe natürlich ein Bild am Ende gemacht:
20240509_182508.jpg


Schaut etwas kompliziert aus, ist es aber nicht, wenn man die Regeln erstmal durchschaut hat. Die 102 Punkte oder so sind natürlich gewaltig. Schauen wir mal, ob ich die je toppen kann.

Jedenfalls mein Ersteindruck:
Das Spiel ist nett, hübsch, sehr gut gemacht, aber dass ich das Spiel 100+ mal spielen würde so wie Ares Expedition, Spirit Island oder Everdell, dass sehe ich nicht.

In meiner Sammlung darf es auf jeden Fall bleiben, weil The Fox Experiment ist ein Spiel, dass ich immer wieder mal, mit Abständen, raus holen würde, um es zu spielen. Vorzugsweise um es herzuzeigen, weil in gewisser Weise ist es ein Prunkstück.

Lieben Gruß, Galaphil

Edit: Und gestern Abend noch einen Fehler bemerkt, den ich gemacht hatte. Da wären es etwas weniger Punkte geworden.
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Re: Tavernentratsch

Beitragvon Galaphil » 11. Mai 2024, 08:50

Hm, Moai scheint ziemlich beschäftigt zu sein, kommt mir vor. Die Mini-Aktualisierung auf 468 würde jetzt nämlich anstehen...

So, dann zu The Fox Experiment:
Ich durfte gestern Abend eine weitere Partie spielen, wieder mit Gelb und Violett und dem Automa in Rot.

Ich hab hier mal ein Bild von der Startaufstellung:
20240510_212304.jpg


Zum Spielablauf:
Das Spiel verläuft über 5 Runden = 5 Generationen. Danach sammelt man in verschiedenen Bereichen Punkte, wer dann die meisten Punkte hat, gewinnt.

Die erste Phase ist Selektion:
Jeder Spieler wählt in Reihenfolge je ein männliches und ein weibliches Elterntier, die in den vier Kategorien gebogener Schwanz, Freundliches Bellen, weiße Punkte und abgeknickte Ohren Würfel geben können, die das Genom verändern. Diese vier Merkmale, so hat man herausgefunden, gehen Hand in Hand mit der Domestizierung der Füchse.
Und als drittes wählt man aus der oberen Reihe Ressourcen, die man erhält,und aus deren Position sich die Spielerreihenfolge für die nächste Runde ergibt.
Dies machen alle abwechselnd und in beliebiger Auswahl, sodass es durchaus relevant ist, ob man einen bestimmten Fuchs rechtzeitig als Elterntier auswählen kann oder nicht.

Nach dieser Phase kann man sich, wenn man mindestens 2 Merkmal-Token bekommen hat (meist erst nach der 2. Runde), Optionen auf seinem Spielerboard freischalten. Dazu gibt es vier Leisten:
1: Domestizierte Füchse können ein zweites oder sogar drittes Jungtier gleichzeitig zur Welt bringen.
2: Eine weitere Studie beginnen - erfolgreiche Studien bringen einen Großteil der Siegpunkte!
3: Hilfswürfel freischalten - thematisch hat man dabei mehr Möglichkeiten, das Genom der Jungfüchse zu beeinflussen.
4: Patreons auftreiben: dadurch bekommt man einen Soforteffekt über Merkmaltoken und Veröffentlichungen, die einmalig einen Soforteffekt bringen oder am Ende jeweils 1 Punkt wert sind. Wie bei Flügelschlag haben diese Veröffentlichungen auch einen Text, der wissenswerte Hintergrundinformation zum Thema der Veröffentlichung bietet.

Dann kommen wir zur 2. Phase, dem Züchten: Alle Spieler nehmen sich gleichzeitig die Würfel der Elterntiere und ihre Hilfswürfel und würfeln diese. Diese Würfel zeigen je 1/2, 1, 2×1/2, 1 1/2 Symbole des jeweiligen Zuchtmerkmals, und man versucht möglichst viele ganze Symbole zusammenzubekommen, hauptsächlich natürlich in den Merkmalen, die man für seine Studien braucht.
Hat man ein 2. oder 3. Jungtier, wiederholt man dies, indem man mit allen Würfeln erneut würfelt.

Wichtig: erreicht man ein Ziel seiner Studie (unterteilt in Abschnitt 1, 2 und 3), kann man dies markieren und bekommt am Ende die jeweils angegebenen Siegpunkte. pro Studie und Abschnitt darf man maximal ein Jungtier einsetzen, auch wenn dieses mehrere Abschnitte oder Studien erfüllen würde. D.h., je mehr Jungtiere, desto mehr Studienabschnitte pro Generation/Runde kann man erfüllen/werten.

Jedes Jungtier liefert je nach ganzen Symbolen auf den Merkmal-Würfeln in der nächsten Generation 1 oder 2 Würfel des jeweiligen Merkmals und 1-3 Tokens des Merkmals, mit denen man wieder weitere Fortschritte auf seiner Tafel freischalten kann.

Auch danach darf man mit den Token weitere Optionen freischalten


Dann ist die Aufräumphase:
Die ältere Generation an Füchsen wird entfernt, die Jungtiere aus der Zucht kommen in die Auswahl für die nächste Runde und es wird mit Füchsen aus dem Wildtierstapel wieder aufgefüllt, die Ressourcen werden für die nächste Runde aufbereitet (und die neue Rundereihenfolge festgelegt) und es wird das Jungtier mit den meisten Symbolen prämiert (für seine 'Freundlichkeit'), alle anderen Spieler bekommen einen Trostpreis für die nächste(n) Runden.

Und so geht das 5 Runden lang.

Und hier noch die Schlusswertung des gestrigen Abends:
20240510_235647.jpg


Lieben Gruß
Galaphil
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