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Fan-Karte des bekannten Andorversums

Re: Fan-Karte des bekannten Andorversums

Beitragvon Butterbrotbär » 21. Dezember 2023, 21:33

Seit gestern ist die heiß ersehnte Landkarte zum Land der drei Brüder draußen und ich fühlte mich dazu inspiriert, mich an die nächste Iteration dieser Fan-Gesamtkarte des bekannten Andorversums zu setzen. Hier ist das provisorische Ergebnis:
Andor Fan-Karte LddB-neu +Map.png
Verändert wurden im Vergleich zur letzten Version nur Sachen rund ums Land der Steppe:
● Der DeK-Spielplan wurde eine halbe Box (≈ 15 km) in den Süden geschoben. Ursprünglich wurde er ja spekulativ auf einer gewissen Höhe platziert, damit Feld 201 und die potentielle Abzweigung der alten Zwergenstraße in den Osten auf derselben geographischen Breite liegen wie das Tal auf Feld 428, wo manche Helden in DeK2 starten. Nun ist mir aber in der Landkarte erstmals der Stiegenberg aufgefallen, der einen geschwungenen Weg vom Hochplateau von 429 und 427 (wo ebenfalls Helden in DeK2 starten können) runter nach 428 bietet. Darum habe ich das LddB nun spekulativ auf dieser etwas tieferen Höhe platziert, damit Feld 201 und die potentielle Abzweigung der alten Zwergenstraße direkt auf das Hochplateau von 427 führen können, von wo aus dann der geschwungene Weg ins tiefer liegende Steppenmeer leiten würde.
● Grüner Punkt für die fünf Waisen ergänzt.
● Die Berge jenseits der Zeltstadt der Yetohe wurden etwas geschrumpft. Ursprünglich hatte ich mich für ihre Grenze an der unüberquerbaren Feldlinie auf dem Spielplan orientiert, aber die Landkarte zeigt nun, dass die Zeltstadt nicht direkt am Gebirge liegt. Ich zweifelte kurzzeitig sogar daran, ob überhaupt große Berge hinter der Zeltstadt liegen, aber da konnten mich die Bruderfeuer wieder beruhigen:
Legenden von Andor Bruderfeuer.jpg
● Auf der neuen Karte sehen wir erstmals den Landstrich, der auf dem Spielplan von der Kreaturenleiste verdeckt wurde! :P Da wir keine eindeutige Schlucht bis in den Süden sehen, habe ich den Felsspalt vor der Toten Festung gekürzt. Die Verbindung zwischen Ava und Drachenbuckel wurde selbstverständlich ebenfalls abgeglichen.
● Ein bisschen kreativer und potentiell kontroverser ging ich mit dem Gebirge zwischen LddB und Krahd um. Wir wissen jetzt, dass gleich drei Stellen dort Drachenschweif, Drachenbuckel und Drachenschlund genannt werden. Da wollte ich zumindest ausprobieren, ob es möglich ist, die Stelle aus der Vogelperspektive ein bisschen wie einen Drachen aussehen zu lassen, ohne dass es allzu künstlich wirkt. Rückmeldungen äußerst erwünscht! :D
( Klar, die Steppenvolk-Stämme würde die Berge und Schluchten wohl eher nach Drachen-Körperteilen benennen, wenn sie vom Steppenmeer aus wie ein Drache aussähen, nicht aus der Vogelperspektive. Oder einfach, weil darin vor Urzeiten Drachen lebten. Aber wer weiß, vielleicht hatte einer ja mal prophetischen Traum oder so und erkannte dort die Form? ;) )

Hier wäre noch die geupdatete Karte mit Standort-Markern und Schriften. Wirkt teils ein bisschen überladen, vielleicht wären kleinere, verstecktere Schriftzüge besser?
Andor Fan-Karte LddB-neu +Marker +Schrift.png


LG BBB

PS: Eine interaktive Wiki-Version der Landkarte vom Steppenland gibt es inzwischen auch bereits: klick
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Re: Fan-Karte des bekannten Andorversums

Beitragvon Butterbrotbär » 1. Mai 2024, 09:16

Hallo zusammen,

Kürzlich ist mir ein Gedanke gekommen: Dieser Karte fehlt etwas, was jede gute Karte haben sollte: Ein geographisches Koordinatensystem! Wir haben zwar schon eine Messlatte zur groooben Distanzabschätzung, aber ein Grid mit Längen- und Breitengraden würde mMn nochmal hübscher aussehen. :P
Da dafür allerdings einige Entscheidungen getroffen werden müssen, wollte ich mich zunächst hiermit über eure Meinungen informieren.

Obwohl Diskussionen über unterschiedliche Kartenprojektionen hochinteressant sind, lasse ich sie hier mal aus. Die machen bei einer so lokalen Karte am Ende kaum so einen großen Unterschied aus, wie es unsere Unsicherheiten bei den Größenangaben tut. Und weil dies nur eine Fan-Karte ist, müssen wir es ohnehin nicht superdoll ernst nehmen.

Zunächst will ich annehmen, dass Andor auf einem Planeten liegt, der ähnlichen Naturgesetzen wie unserem folgt (Magie einmal ausgenommen), und ähnlich aufgebaut ist wie unsere Erde, d.h. einen vergleichbare Größe hat. Dann können wir ähnliche Umrechnungen zwischen Distanzen und Längen-/Breitengraden vornehmen und unsere Intuition zu den verschiedenen Breitengraden nutzen.

Ein bisschen Herumgooglen enthüllt, dass auf unserer Erde 1° Breite (Nord/Süd) immer rund 110 km entspricht. Mit unserer Abschätzung, dass ein Standardspielplan ungefähr 60 km x 90 km misst, könnten wir somit sagen, dass ein Standardspielplan rund 0.5° Länge hoch ist.
Bei den Längengraden (Ost/West) hängt die entsprechende Distanz stark vom Breitengrad ab: Wenn y der aktuelle Breitengrad ist, gilt 1° ≈ cos(y) * 110 km.
Also 1° ≈ 110 km am Äquator (y = 0°), 1° ≈ 70 km in Deutschland (y ≈ 50°) und 1° = 0 km am Süd- oder Nordpol (y = 90°).



Jetzt gibt es eine Wahl zu treffen, auf welchem Breitengrad Andor liegen soll:

Kandidatin y ≈ 57°:
Hier entspricht 1° ≈ 60 km. Wir könnten also sagen, dass ein Standardspielplan-Quadrat gerade 0.5° breit ist, und somit alle Spielplan-Quadrate (außer die des vom Grid abweichenden LddB) schön mit Meridianen von 0.5° Abstand einfassen.
Und wir könnten sagen, dass der Baum der Lieder gerade auf 57° Nord liegt.
57° Nord ist auf der Höhe von Schottland, könnte also zu weit nördlich sein für das gemäßigte Klima Andors. Andererseits hängt das lokale Klima von viel mehr Faktoren ab als nur dem Breitengrad.

Kandidatin y ≈ 50°:
Hier entspricht 1° ≈ 70 km. Wir könnten also sagen, dass ein Längengrad genau 72 km entspricht. Dies wäre leider auf der Karte kaum erkenntlich, aber in unseren Herzen würden wir es wissen und uns daran erfreuen.
50° Nord liegt in der Mitte Deutschlands (so bei Frankfurt am Main), könnte also genau richtig sein für das gemäßigte Klima Andors. Andererseits hängt das lokale Klima von viel mehr Faktoren ab als nur dem Breitengrad.

Kandidatin y ≈ 42°:
Hier entspricht 1° ≈ 80 km. Wir könnten also sagen, dass ein Standardspielplan gerade 1° breit ist, und somit alle Spielpläne (außer das vom Grid abweichende LddB) schön mit Meridianen von 1° einfassen.
Und es ist die magische Zahl 42 (die Beitragszahl dieses Beitrags in diesem Thread :mrgreen: ).
42° Nord ist auf der Höhe von Rom, könnte also zu weit südlich sein für das gemäßigte Klima Andors. Andererseits hängt das lokale Klima von viel mehr Faktoren ab als nur dem Breitengrad.



Ich persönlich habe keine Favoritin, würde jedoch wohl 42° oder 57° gegenüber 50° vorziehen, da die Linien auf der Karte dann gerade schön mit Spielplan-Grenzen übereinstimmen können.
Was meint ihr? Wie stehen eure Präferenzen? Habt ihr weitere Vorschläge?

LG BBB

EDIT: Aćh, was labere ich denn da, die 60 km x 90 km sind ja überhaupt nicht in Stein gemeißelt!
Wenn wir ganzgradige oder halbgradige Linien entlang der Spielplangrenzen ziehen wollen, können wir das einfach tun, und die Abschätzung entsprechend anpassen. Soll heißen, auch y ≈ 50° und 1° = 72 km ginge problemlos, dann wäre ein Spielplanquadrat halt 24 oder 36 km lang, was sicher in unserer Unsicherheit drin läge. :P
Die Frage ist vor allem, welche Gradzahl wir bei den Breitengraden um Andor herum stehen haben wollen.
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Re: Fan-Karte des bekannten Andorversums

Beitragvon Butterbrotbär » 1. Mai 2024, 20:44

Hallo allerseits,

Zweiter Landkarten-Beitrag am selben Tag! :P
Ich habe den heutigen (Nachmit)Tag der Arbeit genutzt, um etwas zu tun, was ich schon seit langem ausprobieren wollte: Die Fan-Karte des bekannten Andorversums auf Inkarnate umzusetzen:
Andor Fan-Karte Inkarnate.jpg

Ich bin ein absoluter Inkarnate-Neuling. Dies ist bloß ein erster Versuch, bei dem ich rasch draufhinprobierte statt lange an Details zu feilen, und der somit an vielen Stellen verbessert werden könnte – Feedback ist wie immer sehr erwünscht! :D
Dafür, dass diese Karte relativ rasch und ohne Erfahrung produziert wurde, bin ich absolut begeistert. Glücklicherweise ist Inkarnate enorm einsteigerfreundlich. Das Herausforderndste war tatsächlich, herauszufinden, wie ich die vorherige Landkarte als "Sticker" einfügen kann, um sie dann passgenau zu übermalen. Oh, und die verflixten Flüsse zu zeichnen – ich fand erst nach mehreren misslungenen Narnen heraus, dass sich die beim Linienziehen üblicherweise automatisch angefügten Franseln ausschalten lassen. :mrgreen:
Dies alles musste auf dem PC meines Mitbewohners geschehen, da mein uralter Laptop schon nur beim Starten einer neuen Landkarte seinen Ventilator zu einem Düsentriebwerk anlaufen ließ und innert Sekunden seinen halben Akku verschoss.
Was das Rechtliche angeht: Sofern ich die FAQ richtig deute ("We don’t claim any ownership over the maps you create using our platform. Your creations are exclusively yours", "you can use all maps made with Inkarnate Pro commercially, even after your subscription expires"), erhebt Inkarnate keinen Anspruch auf bei ihnen erstellte Landkarten und würde sogar kommerzielle Verwendung erlauben, wenn man für die Vollversion zahlt (was ich tue). Von dem her sollte es absolut kein Problem sein, dass ich die Karte hier in der Taverne teile. Und soweit es in meinem Recht liegt, erlaube ich hiermit allen Andori, die heute von mir geteilten Landkarten, sowie alle zukünftigen, nach Lust und Laune zu verwenden und zu modifizieren.

Hier noch eine Version ohne Text oder Zivilisationssymbole:
Andor Fan-Karte Inkarnate textless.jpg

Tja, was meint ihr, wo liegt das dringendste Verbesserungspotential?
Hadria mit Schnee bedecken?
Berge vergrößern (oder Gebirge ausdünnen)?
Einheitliche Symbole für Burgen und Türme nutzen?
Mehr random Bäume, Hügel und Dörfer über die Landschaft verteilen?

LG BBB
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Re: Fan-Karte des bekannten Andorversums

Beitragvon Dwain Zwerg » 5. Mai 2024, 13:08

Hallo BBB,
diese Karte mit Incarnate ist wirklich cool!
Ich würde nicht glauben, dass der Planet, in dem Andor liegt so groß ist wie die Erde. Eigentlich hatte man aufgrund der Anzahl der Stunden und der Anzahl der Monde=Monate mal irgendwo im Forum von einem etwas kleineren Planeten an eine etwas kleineren Sonne gesprochen (man hatte ausgerechnet (exakt) wie viel kleiner/größer Sonne und Planet und Mond sind). EDIT: Diesen Thread habe ich nach eifriger Suche endlich gefunden; war aber eigentlich nicht der, nachdem ich gesucht hatte.
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Re: Fan-Karte des bekannten Andorversums

Beitragvon Kar éVarin » 5. Mai 2024, 14:09

Hallo BBB,

die Karten sind ja mal richtig cooool, allerdings ist die ohne die Zivilisationssymbole etwas leer. Und bei mir ploppt da noch eine Frage auf, vielleicht, weil es jetzt farblich besser zu sehen ist: Warum ist das Ewige Eis auf einen so relativ kleinen Bereich des Fahlen Gebirges beschränkt? Wenn es nur eine so geringe Ausdehnung hat, wieso laufen dann alle darunter oder darüber? Ich würde für eine größere Gletscherregion plädieren, sonst kommt mir der Gedanke, dass sich das Andorische Klima in den letzten Jahrhunderten oder Jahrtausenden erwärmt hat ...

Zum Breitengrad:
Wie du so schön sagst, hängt das Klima von sehr viel mehr als vom Breitengrad ab. Gerade wenn man sagt, dass es in Rom wohl etwas zu warm für Andor wäre, möchte man erwähnen, dass Rom in etwas auf dem gleichen Breitengrad wie New York liegt, und das sollte dann definitiv nicht zu warm sein :D

Ein paar Fragen, die man sich dazu stellen muss, um das etwas besser einordnen zu können:
- Das Eis auf Hadria ist magischen Ursprungs, oder? Es ist also relativ unabhängig vom Breitengrad.
- Die Trockenheit in Krahd rüht eher vom geringen Niederschlag her oder doch von der herschenden Hitze? Es ist doch hinter den Gebirgen relativ gut von äußeren Wettereinflüssen abgeschnitten.
- Interessant bleibt für mich dann noch die Frage, welcher Punkt von Andor nun auf dem jeweiligen Reverenzwert liegt, beziehungsweise, wieviel Winkelgrad nach oben und unten bis zum Kartenrand bleiben.

Liege ich mit meinen Vermutungen richtig, macht der Breitengrad zwischen Rom und Schottland wohl garnicht so viel aus. Interessant ist wohl viel mehr, wie die Welt ausen herum aussieht. Daher lohnt sich wohl ein Blick nach außen und auf die Kontinentalplatten, die dann auf die vorherschenden Wetterbedingungen schließen lassen (oder anders herum).
Das Fahle Gebirge scheint mir ein relativ junges Faltengebirge zu sein, wohingegen das Graue Gebirge samt dem dahinter liegenden Land der Riesen deutlich älter sein könnte. hinzu kommt noch der nördliche Ausläufer des GG. Ich komme also grob auf vier Platten:
- Die Krahd-Platte im Süden
- Die Barbaren-Platte im Osten
- Die Tullgor-Platte im Westen
- Die Nebel-Platte im Norden

Narkon und Hadria könnten in diesem Bild eine Verlängerung des Fahlen Gebirges sein. Die Barbaren- und die Nebelplatte bilden dabei vielleicht sogar eine Einheit. Eventuell liegt das Land Andor und der Bereich der Nebelinseln auf einem Plattenbruchstück, das zwischen den anderen Platten liegt. Sturmtal könnte dann Vulkanischen Ursprungs sein. Die Krahd-Platte könnte schon wieder auf dem Rückweg nach Süden sein, was es der darunterliegenden Magmakammer ermöglicht, stellenweise Schlote an die Oberfläche auszubilden.
Und schlussendlich fällt mir auf, dass ich mich in diesem Bereich viel zu wenig auskenne...
Daher zum Wetter:
Mal angenommen, der Einfachheit halber, unser Land liegt wie Mitteleuropa in einer Westwindzone, dann würde das Fahle Gebirge eine Erklärung für die relativ trockene Vegetation erklären: Das Gebirge hält die Regenwolken ab. Der Wachsame Wald bekommt mehr Regen ab, und die Konstellation mit den auslaufenden Gebirgen und dem Meer könnte die Stürme im Hadrischen mehr und bei den Nebelinseln erklären.
Stellt sich noch die Frage, woraus sich die Narne speißt. Zum Teil vielleicht aus den Gletschenr des Ewigen Eises, nach den bisherigen Überlegungen kommt aber auch ein Teil des Wassers aus den Schluchten im Grauen Gebirge. Liegt das Land der drei Brüder deutlich höher als das Rietland, könnten die Schluchten weiter nach Osten reichen und sich die Narne zum Teil aus dem Ava speißen. Doch woraus speißt sich der Ava inmitten der Steppe?
Wieder komm ich zu dem Schluss, dass ich einfach zu wenig Ahnung davon habe ;)

Das ist jetzt bestimmt nicht der Input, den du dir erhofft hast, aber das kam mir in den Sinn, tut mir Leid!

Herzliche Grüße
Kar


PS: Hadria hat irgendwie eine große Ähnlichkeit zu Island, findet ihr nicht auch?
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Re: Fan-Karte des bekannten Andorversums

Beitragvon Dwain Zwerg » 5. Mai 2024, 14:15

Hallo Kar zu deinem PS: Hadria kam mir schon immer sehr wie Island vor. Für mich hat sich MM schon immer an Island orientiert als er Hadria entworfen hat.
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Re: Fan-Karte des bekannten Andorversums

Beitragvon TroII » 5. Mai 2024, 17:51

Hm, das Ewige Eis ist bei genauerer Betrachtung womöglich wirklich etwas kurz? Klar, vielleicht ist das Kuolema nördlich einfach noch unwegsamer und höher (das Eis ist ja offensichtlich mindestens teilweise magischer Natur, Höhe ist also nicht zwigend ausschlagkräftig). Aber dass niemand das Fahle Gebirge etwas weiter nördlich je überquert haben soll, obwohl es ja regelmäßig Versuche gab, wäre dann vielleicht doch etwas gewagt. Lässt der Eisblitz sich nach Norden etwas in die Länge ziehen?

Zu den Platten: Wenn Andor wirklich an der Grenz zwischen 4 Kontinentalplatten läge, würde ich deutlich mehr seismische und vulkanische Aktivität erwarten...
Klar, wir haben Feuerstöße in den Tiefminen, und vielleicht können Skuvar+Maasavi eventuellen Erdbeben etwas entgegen wirken... Aber meinst du nicht, dass die Grenze zwischen zwei Platten ausreicht? Eine südliche (mit Krahd, Tulgor und Steppenland) und eine nördliche (mit Andor und Nebelinseln), die gegeneinander drücken und so sowohl Graues als auch Fahles Gebirge aufschichten, und gleichzeitig die Erde in Krahd aufschichten? (Und optimalerweise geht die Plattengrenze zwischen Andor und Steppenland weiter nach Norden, damit Danwar noch nahe der Plattengrenze liegen kann.)

Na ja, letztlich können wir es wohl nicht wissen. (Und auch die Erdbebenfrequenz in Andor ist uns letztlich unbekannt, es gab bisher nur kaum Erwähnungen von andorischen Erdbeben.)

Übrigens sieht die Karte natürlich in der Tat klasse aus! ;)

Gruß, Troll
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Re: Fan-Karte des bekannten Andorversums

Beitragvon Butterbrotbär » 6. Mai 2024, 06:59

Hallo zusammen,

Vielen Dank für die vielen positiven Reaktionen auf die Inkarnate-Karte! Die nächste Version kommt hoffentlich bald. :P



@Dwain:
Äußerst interessant! Ich kann mich an nicht eine solche Berechnung erinnern. Grundsätzlich würde ich die Spiel-Stunden nur als Spielmechanik betrachten (sie stimmen nicht mit Zeitangaben aus Geschichten überein, sie widersprechen einander z.B. auf Grundspielplan-Vorderseite und -Rückseite und in Hadria gibt es weniger), und, bis wir eindeutig Gegenteiliges erfahren, annehmen, dass in Andor die uns bekannten relativen Zeitverhältnisse gelten: 1 Jahr ungefähr 365 Tage, 1 Tag 24 Stunden, etc. Zumindest im Junior-Andorversum (in Flüstern im Wald) taucht auch einmal fünf Uhr morgens als frühe Tageszeit auf, was gegen einen 10-Stunden-Tag spricht. Und mit Ken Dorrs Erlassen und seinem Hörstück ist offiziell geklärt, dass das andorische Jahr wie unseres aus 12 Monden/Monaten besteht. Davon abgesehen sollte die Tagesdauer vor allem mit der Rotation des Planeten zusammenhängen und kaum mit seiner Größe, oder?



@Kar:

Ich weiß nicht mehr genau, warum ich dem Ewigen Eis seine jetzige Größe gab, aber klar, diese Region lässt sich problemlos weiter in den Norden ziehen, um auch eine dortige Überquerung des Fahlen Gebirges zu erschweren! Passt auch dazu, dass die Junior-Helden im neusten Hörspiel (Dämonen im Eis) von der Rietburg aus ins Kuolema-Gebirge ziehen und ebenfalls auf das Ewige Eis stoßen.

Und danke für den Hinweis mit New York. Dann wäre der lustige Breitengrad 42° Nord ja vielleicht doch angebracht. ;)

Zu deinen Fragen:
– Ja, den Ewigen Winter über Hadria würde ich nach aktuellem Wissensstand einem Winterstein in Hadrias Tiefen zuordnen. Ich hege die Hoffnung, das Eara diesen in ihren Abenteuern in der Hadrischen Unterwelt unschädlich machen könnte, aber bis dahin können wir Hadria ganz unabhängig vom Breitengrad weiß einfärben. Auf den Spitzen der Winterburg liegt das ganze Jahr hinweg Schnee, aber das können wir wiederum einfach der großen Höhe zuschreiben.
– Mein Geographiewissen ist beschränkt, und gerade mit Winden und Niederschlagsmustern kenne ich mich gar nicht aus, aber im Zweifelsfalle sollte das gewaltige Lavameer Krahds als Erklärung für die Trockenheit und Hitze ausreichen, oder?
– Mit der Abschätzung, dass ein Standardspielplan rund 0.5° hoch ist, wäre diese Karte hier (7.5 Standardspielpläne hoch) rund 3.25° hoch. Also, auch wenn wir sagen, dass wir z.B. gerne die Zahl 42° irgendwo stehen hätten, gibt es noch ziemlich Spatzung, von wo bis wo die hiesigen Breitengrade reichen sollen.

Die Überlegungen zu den verschiedenen Platten sind ja höchst interessant! Und dafür musst du dich nicht im Geringsten entschuldigen! :D
Ja, das Fahle Gebirge könnte eine trockerere Vegetation in Andor erklären, aber besonders trocken kommt mir das Rietland jetzt auch nicht vor. Dafür wird die Barbarensteppe in Thoggers Hintergrundgeschichte als überaus trocken und karg beschrieben. Dass die Narne aus Quellen im Grauen Gebirge gespeist wird, gibt es glaube ich sogar als Menzel-Zitat, aber das Ewige Eis kann natürlich ebenfalls eine Rolle spielen. Und beim Ava könnte ich mir einen oder mehrere kleine Zu- und Abflüsse vorstellen, die so klein sind, dass sie auf dem Spielplan nicht extra eingezeichnet wurden. Und/oder es gibt unterirdische Zu-/Abflüsse. Man könnte sich sogar eine unterirdische Verbindung zwischen Ava und Geheimem See vorstellen, über welchen sich Irlok und Takota gegenseitig besuchen kommen können. ;)



@Troll:
Fair, Andor ist bislang nicht als erdbebenreiches Land bekannt, und der Alte Wehrturm braucht nicht noch mehr Gründe, immer wieder neu aufgebaut werden zu müssen. :lol:
Aber in den Tiefminen kommen durchaus immer wieder Stolleneinstürze vor, und im Zweifelsfall lassen sich immer magische Erklärungen wie schützende Erdgeister finden.



Würdet ihr sagen, dass eure aktuellen Plattentheorien so gut ausgedrückt sind?
Andor Fan-Karte Inkarnate textless colorless Platten Kar.jpg
Andor Fan-Karte Platten TroII.jpg


LG BBB
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Re: Fan-Karte des bekannten Andorversums

Beitragvon Qurunatobra213 » 6. Mai 2024, 07:15

Die Karte ist mega!

Zu den Platten: ich gehe davon aus, dass wir eine Tulgor-Krahd Platte, eine Andor-Nebelinseln und eine sehr kleine Barbaren Platte haben, die von den 3-4 Platten drumherum nach oben gedrückt wird. Denn im (Nord-)Osten des LddBs haben wir ja auch noch ein Gebirge. Die Frage ist, ob es sich weiter nach Süden zieht und auf einer östlichen Platte basiert oder durch eine nordöstliche Platte entstanden ist.
Meine Theorie würde ja die höhe bestätigen, die von Kar vermutet wurde. Dann hätten wir vermutlich viele Bäche und Flüsse, die in den Ava, den vermutlich tiefsten Punkt des Landes münden. Dann könnte aus dem Ava ein Fluss hervorgehen, der in die Schluchten des Grauen Gebirges fließen, die wir eventuell mit der südwestlichen Schlucht des LddBs verbinden könnten. Eventuell gibt es aber auch (/statt dessen) eine unterirdische Verbindung zwischen der Quelle im Wachsamen Wald und dem Ava…
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Re: Fan-Karte des bekannten Andorversums

Beitragvon Qurunatobra213 » 6. Mai 2024, 07:21

Eine unterirdische Verbindung zum Ava vom geheimen See aus könnte mit meiner Theorie das verlassen des Sees von Irok im Sternenschild erklären.
Eventuell könnte Irok ja auch der Sohn des zweiten Bruders und von Takota sein…
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